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Rainer Ballwanz

Rainer Ballwanz ist als erfolgreicher Geschäftsmann der Stratege unter uns. 1959 in Niedersachsen geboren, lebt er heute mit seiner Familie in Frankfurt. Eine Stadt, die er liebt und der er viel zu verdanken hat. Nicht umsonst liegt hier auch der Sitz seines Unternehmens. Privat ist der glückliche Familienvater jedoch eher dem Abenteuer zugeneigt.

Adrenalin liegt ihm im Blut, und so verwundert es nicht, dass die Liebe zum Rennsport ihn von selbst aktiven Jahren in der GT3 und GT4 Klasse bis hin zur Fliegerei gebracht hat. Seine große Leidenschaft jedoch gilt dem Ausreizen seiner körperlichen und geistigen Grenzen, wie man wohl am deutlichsten an seinem Reiseprofil erkennen kann. Andersartigkeit wäre hier wohl ein treffendes Stichwort, denn wer durchquert schon freiwillig die Antarktis? Ob es der hoh e Norden Norwegens oder die berüchtigten Gewässer um Feuerland sind, Rainer ist stets auf der Suche nach neuen Abenteuern.

Nun kommt nach dem Himalaya und dem Kilimandscharo ein Extrem der ganz anderen Art hinzu. Die Überquerung des Atlantiks in einem Ruderboot zu dritt ist wohl die bisher außergewöhnlichste Herausforderung, der er sich stellt.
Denn wenn es nur noch alternativlos in eine Richtung gehen kann, ist man gezwungen sich mit sich selbst und dem Machbaren auseinanderzusetzen.
Oder, um es in seinen Worten auszudrücken,“ …eine wahnsinnige Entscheidung, die wohl mit der Fehlschaltung einiger Synapsen zu tun haben muss…“
Rainer ist ohne Zweifel der Fels in der Brandung für uns, der mit seiner Erfahrung und seinem Wissen viel zum Erfolg der Reise beitragen wird.

York Hovest

Was sollen wir sagen. Er ist Schuld, dass wir drei im sprichwörtlich selben Boot sitzen. York Hovest, 1978 in Wesel geboren ist von Beruf investigativer Fotograf und Author, dessen Bücher seit 2014 unter dem National Geographic Siegel erscheinen. Bildbände, die von Themen berichten, die man heutzutage vielleicht nicht mehr im Vordergrund sieht, die jedoch noch immer als Brennpunkte gelten. Ökologische Probleme, gesellschaftliche Unterdrückung und die Macht wirtschaftlicher Interessen vereint er geschickt zu beeindruckenden Bildbänden, die trotz Ihrer wunderschönen Motive teilweise erschreckende Geschichten erzählen.

Seit Sommer 2017 ist York nun mit dem Thema Ozeane beschäftigt, um den Menschen den dramatischen Zustand unserer Weltmeere vor Augen zu führen. Aber auch die Wunder, die Vielfalt und Schönheit, die uns allen verloren gehen werden, wenn wir nicht lernen, die Ozeane zu schützen. Für ihn ist diese Atlantiküberquerung eine Art Tribut, den er an das Meer zahlt. Aus Respekt und aus Liebe. Denn was wir Menschen unseren Ozeanen bereits alles angetan haben, erfährt er regelmäßig auf seinen Expeditionen und gibt dieses Wissen auf seinen vielen Vorträgen weiter. Nun ist es an der Zeit, zu spüren, was das Meer für ihn als Mensch bedeutet und welche Gefahren es für ihn bereithalten wird.

Aber auch welche fantastischen Momente. Und genau dafür hat York auch seine Kamera mit dabei. „ Wenn ich einen Wal sehe, springe ich über Bord und gehe eine Runde tauchen. Darauf freue ich ich am meisten“. Wir sind schon gespannt, wen er alles unter der Wasseroberfläche treffen wird…

Andreas Stollreiter

Andreas Stollreiter ist ja von seinen Reisen mit York schon einiges gewohnt, doch wenn er gewusst hätte was da nun auf ihn zukommt, er hätte York wohl schon in erster Instanz einen Vogel gezeigt. Doch wie es bei ihm so ist, er kann York nicht lang widerstehen, wenn es darum geht, erneut auf große Reise zu gehen. Dafür ist auch Andis Abenteuerlust einfach zu groß. Der gebürtige Regensburger lebt seit nunmehr 18 Jahren in München und arbeitet, wenn er nicht gerade mit York um den Mt. Kailash pilgert oder durch den Dschungel Südamerikas robbt, in seiner eigenen Physiotherapie-Praxis.

Was ihn auch zu einem unentbehrlichen Teil des Teams macht. Denn allein durch sein Wissen um Körper und Geist, wird er derjenige sein, der mit Übungen und Konzentrationstraining viele schwierige Momente während der Überquerung wird ausgleichen können. Denn wenn ein Hobby zum Beruf wird, dann kann man sich sicher sein, das echte Leidenschaft dahinter steckt. Genau dieses Engagement ist es, das uns am Ende die mentale Kraft verleihen wird, um den Kopf frei zu halten.
Würde man Andi fragen, warum er sich auf dieses unberechenbare Abenteuer einläßt, die Antwort klänge in etwa so: „…ich weiß es nicht! Es ist ein Gefühl, dem ich folge.“

Genau dieses Gefühl ist es, das ihn bereits in den Jahren zuvor gemeinsam mit York auf die außergewöhnlichsten Pfade geschickt hat, und deren Eindrücke, wie er sagt, noch heute nachwirken.

Das Boot

Passend zu York`s Filmprojekt „Die Helden der Meere“ oder im englischen Titel „Heroes of the Sea“
ist der Name des Bootes gewählt, das uns sicher über den Atlantik bringen soll.

H.O.T.S.
Heroes of the Sea

 

Wer das Projekt kennt, der wird wissen, dass wir uns nicht selbst mit diesem Titel identifizieren wollen. Der Name steht vielmehr für all die Menschen da draußen, die mit ihrer ungebrochenen Hoffnung, ein Umdenken in der Gesellschaft herbeiführen zu können, etwas bewegen. Es sind nicht nur die Helden aus „100 Tage Ozeane“. Menschen, die von York portraitiert wurden, weil er in ihnen und in ihrer Arbeit etwas ganz Besonderes sieht. Jeder einzelne von uns kann zum Held werden, indem er sich dazu entscheidet, etwas für unsere Umwelt zu tun.

Dieses Abenteuer ist unser Appell an die Menschen, endlich den Mut zu finden, selbst etwas zu ändern. Denn auch der kleinste Beitrag zählt. Gemeinsam werden wir es schaffen!

Dafür rudern wir! Der Atlantik wird nicht nur eine körperliche Herausforderung, sondern vor allem einen geistige! Der Wille, etwas zu schaffen, darauf zu vertrauen, das es klappt! Für uns 3 sind es 60 Tage auf See, doch für die Menschheit geht es um die gesamte Zukunft! Und so stürzen wir uns nun in die Vorbereitungen. Denn es geht nicht nur allein um körperliche Fitneß!